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Predigt anlässlich der
Restaurierung der
Groß Elber Kanzel gehalten von Propst Helmut
Liersch |
Liebe Gemeinde,
erst mal möchte ich sagen, dass ich mich ganz herzlich freue, wieder
einmal hier zu sein, einen Gottesdienst mit Ihnen feiern zu können. Das
erinnert mich an schöne Jahre hier und auch an diese wunderschöne
Kirche, die jetzt ihre Gestalt wieder bekommen hat, wie wir es uns immer
erhofft hatten. Jetzt ist alles fertig, jetzt ist das so, wie es mal
ursprünglich gedacht war Ein großartiges Ensemble, etwas Ungewöhnliches
und ganz Besonderes. Wir haben es in dem Predigttext eben gehört, Frank
Kilimann hat vorgelesen aus der Offenbarung des Johannes, aus dem Buch,
in dem gesagt wird, was unsere Hoffnung ausmacht: Eine große Fülle, ein
himmlisches Jerusalem, kein Leiden, keine Schmerzen, keine Sorge mehr,
sondern Gott mitten unter den Menschen. Eine wunderbare Offenbarung,
eine wunderbare Verheißung. Und dieser Kanzelaltar, den wir heute nun
endgültig wieder in Gebrauch nehmen können, der drückt genau das aus in
all seiner Pracht, die er über Generationen verborgen hatte. "Wer
tausend Kirchen einmal gesehen hat, der kennt keine. Aber wer eine
Kirche 1000 mal gesehen hat, der kennt ihre Seele." So ist das hier. So
soll das hier sein. Deshalb lohnt es sich, immer wieder hinzuschauen.
Ich möchte heute eigentlich gar nicht selber predigen, sondern ich
möchte jetzt die Kirche predigen lassen, diesen Altar predigen lassen -
und dabei ein bisschen behilflich sein. Bevor der Prediger auch nur ein
Wort sagt, sagt die Ausstattung dieser Kirche und sagt speziell der
Altar eigentlich schon alles. Da ist schon alles drin, bevor es durch
die stammelnden Worte eines Predigers überhaupt formuliert werden kann.
Den Stil, der das hervorgebracht hat und solches bewirkt, nennt man
Barock. Eigentlich ein Schimpfwort - "barock" heißt "krumm und schief",
aber meint einfach dieses Gewaltige, Ausladende, Hemmungslose. Davon
haben wir etwas mitbekommen in dieser Kirche.
Nach dem 30-jährigen Krieg, nach dem westfälischen Frieden 1648, da hat
die Menschen eine neue Leidenschaft für ihren Glauben ergriffen. Sie
wollten, dass das, was die Menschheit zu zerstören drohte, der Krieg,
ausgelöscht wird. Dass es zumindest einen Ort gibt, an dem gezeigt
werden kann, wie es eigentlich gedacht ist mit der Welt. Die Kirche als
Zugang zu einer neuen und anderen Welt. Ein Raum, der das vorweg nimmt,
worauf wir hoffen, worauf wir zugehen. Eine überwältigende Ornamentik,
ein Schwung in den Formen, ein Überfluss. Natürlich mit der Gefahr, dass
man überhaupt nicht mehr wahrnimmt, was es bedeuten soll, dass man nur
noch Formen und Farben und Fülle sieht, dass man es entweder einfach
schön oder kitschig findet - je nach Geschmack, aber nicht mehr
mitbekommt, was eigentlich gedacht ist. Also: ein Blick in die
Entstehungszeit kann schon helfen. Da steht ja ein Datum dran: 1700.
Also nach Umbau dieser Kirche 1698, nach der Vergrößerung ist 1700 dann
diese Ausstattung hier hereingekommen. Wie konnte nun eine so kleine
Gemeinde wie Groß Elbe - klein war sie, auch wenn es "Groß Elbe" heißt
-sich so etwas eigentlich hier hinstellen und erlauben? Wir werden das
nie genau wissen, aber wir können der Sache ein bisschen nachgehen.
Köhler senior hat ja hier den 30-jährigen Krieg erlebt. Es gab zwei
Köhler, die insgesamt 83 Jahre hier den Pfarrdienst versehen haben. Eine
Dynastie sozusagen, die dieses schreckliche Jahrhundert, das 17.
Jahrhundert, hier durchlitten und erlebt hat. Der alte Köhler den
30-jährigen Krieg. Wir haben von ihm Nachrichten über Wallensteins
Wirken hier in der Gegend. Er hatte das persönlich am alles mitgemacht.
Er hat aber auch Wunder erlebt hier. Er hat plötzlich eine Quelle
entspringen sehen am Altfeld, das jetzt zu Oelber gehört, damals Groß
Elbe. Da entsprang ein wundersames Wasser. Menschen pilgerten dorthin,
wurden gesund. Es gibt ein ganzes Buch mit Heilungswundern, die dort
passierten. Dieser Köhler ist jeden Tag mit der Gemeinde dahin und hat
Gottesdienste und Andachten und Gebete gehalten, das gab's auch, viele
Jahre nach dem schrecklichen Krieg.
Er ist aber auch in einer seltsamen Situation 1643: als evangelischer
Pfarrer ist er einem katholischen Bischof untertan, nämlich dem in
Hildesheim. Es war eine ganz merkwürdige Zeit. Sein Sohn, der das
natürlich alles mitgekriegt hatte und seine Nachfolge antreten sollte,
der hat sich vorsorglich schon mal abgesichert. Was machte man, wenn man
sich absichern wollte damals im Großen Stift Hildesheim unter dem
Einfluss des Hildesheimer Bischofs? Man wurde Bürger der freien und
Reichsstadt Goslar! Dieser Mann ist also tatsächlich auch Goslarer
gewesen. Also der Pfarrer, der dies alles hat bauen lassen. Goslar war
nämlich eine lutherische Stadt, außerhalb des Einflusses von Hildesheim.
Mit Goslar war Familie Köhler auch auf andere Weise verbunden, weil der
Stiefbruder dieses Johannes Heinrich Köhler eine Goslarerin geheiratet
hatte. Eine Schlüter, und vielleicht haben die etwas gestiftet, wir
wissen es nicht. Aber warum sollte sonst das Schlüterwappen hier am
Altar erscheinen?
Der Mann ist ein Jahr im Dienst, da steht das alles hier noch gar nicht,
sein Vater ist gestorben und das Dorf erleidet eine schreckliche
Katastrophe: das Pfarrhaus brennt, die Schule brennt, das halbe Dorf
wird zu Schutt und Asche. Das war sein Beginn, das alles nach den
Schrecken des 30 jährigen Krieges! Alle packen an - und ich stelle es
mir so vor: Als man das Dorf wieder aufgebaut hatte, haben sie gesagt:
"Jetzt machen wir auch was mit unserer Kirche! Sie ist zwar verschont
worden, aber sie ist zu klein, wir passen da gar nicht alle rein - und
außerdem wollen wir auch zum Ausdruck bringen, was wir Gott verdanken,
wir bauen ein Dank-Gebäude sozusagen." Nach all dem Schrecken, nach dem
30-jährigen Krieg, nach dem Dorfbrand, wollte man etwas im Zentrum
haben, was dem Neubeginn entspricht. Der junge Köhler wird sich gefragt
haben: womit kann ich denn Gott eigentlich ehren? Und er wird dann auf
den Gedanken gekommen sein: es muss die Fülle der Heilstaten Gottes
deutlich werden. Ich muss zeigen, was das Ziel des Glaubens ist, was die
Vergangenheit des Glaubens, die Gegenwart und Zukunft ist, alles das
muss klar werden hier in diesem Dorf. Alles das in einer Welt, in der
das Leben manches mal so schwer ist. Eine Vision von einer besseren
Welt. "Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen".
Und so legte er los, gemeinsam mit dem ganzen Dorf. Der Schullehrer
Fricke sammelte Geld ein. Zunächst wurde der ursprüngliche Ost-Chor
abgerissen. An der Stelle, wo sich das Kirchenschiff heute etwas
verjüngt, stand der Altar. Also der Altar, an dem sein Vater 40 Jahre
lang Gottesdienst gefeiert hatte. Natürlich wird man mit der Altarplatte
sorgsam umgegangen sein während der Bauzeit. Sie dient auch heute als
Altar. Es ist das älteste Stück, wahrscheinlich aus der Gründungszeit
der Kirche, also vor-reformatorisch. Eine Reliquiengruft ist drin, samt
steinernem Deckel. Vielleicht weiß es noch einer von den Älteren: Es
soll sogar bei der Renovierung 1953 noch eine Reliquie drin gelegen
haben, die dann leider "andere Wege gegangen" ist. Auch die Grabplatte
seines Vaters wurde in der Kirche untergebracht. Sein Vater war 33 Jahre
tot, als die Kirche vergrößert wurde - und er wird auf dem Kirchhof
gelegen haben. Die Grabplatte - die möglicherweise im Bereich des
jetzigen Ostbereiches der Kirche gelegen hatte, hat man in die Kirche
gebracht, an die Schwelle des Paradieses, wenn man so will. Beim
sogenannten "Pfarrfrauenstuhl" habe ich die teilweise zerstörte
Schiefer-Platte gefunden, ein Gedenken an den alten Köhler, der 1666
gestorben ist. Das heißt: seine Familie, die wohl in den Gottesdiensten
immer vorne in der Bank mit der Seitentür saß, war sozusagen mit dem
Vater und Großvater vereint. Ein sehr interessanter Gedanke. Der Vater
befand sich immer an der Schwelle zum Innersten des Heiligtums. So
stelle ich mir das vor. Die Platte liegt heute im Gemeindehaus und muss
konserviert werden.
Und nun zur großartigen Ausstattung! Dazu muss ich jetzt zunächst einen
Weg zurücklegen, denn das Ganze hat was mit dem Hereinkommen zu tun.
Wenn man nämlich in dieses Gebäude nicht hinein geht, kann man auch
nicht sehen, was drin ist - versteht sich. Die Fülle sieht man nur, wenn
man sich darauf einlässt. Man kommt also hier hinein und geht dann in
das Hauptschiff - und wo befindet man sich? Innerhalb einer Wolke von
Heiligen! Viele sehn das gar nicht. Es sind hier die großen Propheten
anwesend, die die Heilstaten Gottes angekündigt haben. Es sind hier die
Apostel zu sehen. 11 Apostel, die mit Jesus zogen, die Zeugen waren. Und
es sind die Evangelisten abgebildet, die das aufgeschrieben haben. Sie
sind alle damit beschäftigt, uns das zu berichten, was passiert ist. Und
was ist passiert? Das steht hier: das ist die Heilsgeschichte in 9
Bildern, die Passion vor allem. Man geht also hindurch durch die Wolke
der Zeugen, und man kommt an die Schwelle. Die ist da nicht zufällig,
weil das Gelände irgendwie uneben war, sondern das hat einen ganz
besonderen Grund. Ich muss jetzt entscheiden, was ich will. Will ich
mich der Sache mehr nähern oder will ich es bei dem belassen, was andere
Leute davon erzählen und berichten. Wenn ich mich darauf einlasse, dann
muss ich eine Stufe höher steigen - und bekomme einen Schreck! Denn da
schwebt ein Engel und scheint mich daran zu hindern weiterzugehen. Wir
wissen natürlich, dass es ein ganz lieber ist. Der kommt mir nämlich
entgegen vom Himmel und reicht mir die Taufschale und sagt dem Kind oder
Erwachsenen, der noch nicht getauft ist: Lass Dich ganz drauf ein, lass
dich taufen, gehöre ganz dazu. Dem der getauft ist, sagt er: Erinnere
dich an deine Taufe, das ist die Grundlage. Nicht was du geschafft hast,
nicht der Weg, den du zurückgelegt hast, sondern dass du getauft bist.
Du bist hier herzlich willkommen. Komm und nimm Anteil an der Fülle des
Heils.
Und dann stehen wir vor dem gewaltigen Aufbau und sehen hier links und
rechts vor den Bänken Pflanzenmotive. Es wird das Paradies symbolisiert
und eine absolute Fülle angedeutet. Und dann ganz groß und prachtvoll:
der Altar. Vielleicht ist es ihnen schon mal aufgefallen. Das ist ein
Kreuz, Eine Senkrechte und eine Waagerechte, ein Triumphkreuz, das
Zeichen des Sieges Jesu Christi über alle Mächte der Welt.
Christus ganz oben drauf - und ich finde es symbolträchtig, liebe
Gemeinde, dass dieser Christus dort oben morsch geworden war und 1902
abgenommen worden ist, auf den Kirchenboden gelegt und erst 1953
wiedergefunden und restauriert. Während der Jahrzehnte, in denen Unheil
passierte in unserem Volk, durch zwei Kriege Europa vernichtet wurde und
die Welt, da stand Christus nicht als Weltenherrscher dort oben! Aber er
ist wieder da. Er steht dort oben, die Sonne der Gerechtigkeit, das
Licht der Welt im Strahlenkranz.
Dieser Altar nun beantwortet die Frage, woher wir kommen, wovon wir
leben und wohin wir gehen - er ist ein großes Glaubensbekenntnis. Gott
der Schöpfer kommt vor in der unglaublichen Fülle von Früchten. Das sind
Weinranken, hier möchte man voll zugreifen. So wunderschöne Trauben,
dass man sie am liebsten essen möchte. Und dann ist der Erlöser Jesus
Christus zu sehen. In der Senkrechte des Altars kommt er zu uns,
zunächst in Brot und Wein beim Abendmahlsbild. Am Kanzelkorb sind die
Evangelisten zu sehen, die von ihm erzählen. Auf der Kanzel steht der
Prediger oder die Predigerin, um das alles für heute auszulegen. Da oben
die 6 Engel mit den Leidenswerkzeugen, die bezeugen: er hat wirklich
gelitten. Links das ist der Petrus mit dem Schlüssel in der Hand und mit
dem Buch, das Buch bedeutet: er ist biblischer Autor - die Petrusbriefe
- und die Schlüssel trägt er, weil ihm die Schlüssel zum Himmelreich
gegeben sind und er kann binden und lösen, er kann Sünden vergeben, er
kann Sünden erlassen. Rechts Paulus mit dem Schwert des Geistes, der das
Christentum formuliert hat und in die damalige Welt hineingetragen hat
und verstehbar gemacht hat. Das ist die Waagerechte. Und der heilige
Geist praktisch in der Mitte in Form einer Taube, das Symbol des
Heiligen Geistes, der es möglich macht, dass Gott von uns bis heute
verstanden wird.
Vater, Sohn und Heiliger Geist - Schöpfung, Erhaltung und Erlösung, das
Ganze noch auf vielfältige Weise in Bezug auf die Offenbarung des
Johannes dargestellt. Wer jetzt genau die Evangelisten anguckt, der wird
sehen: das ist ja gar nicht die Reihenfolge, die wir kennen (Matthäus,
Markus, Lukas und Johannes), sondern Markus, Lukas, Matthäus und
Johannes. Zufall kann man sagen, der Restaurator hat schlecht
gearbeitet, falsch aufgebaut. Nein es ist viel raffinierter, es kommt
gar nicht zufällig zustande. Das ist die Reihenfolge, wie sie in der
Apokalypse des Johannes auftaucht. Die Evangelistensymbole sind gedeutet
als Aussagen über Jesus Christus selber. Der Löwe - Jesus ist der Löwe
aus Juda vom Stamme Davids. Der Stier - Jesus das letzte Opfer. Der
Mensch - Gott wurde Mensch in Jesus Christus und schließlich der Adler -
Jesus kommt von Gott her und geht zu ihm zurück, so wie dieser Adler in
unendliche Weiten schweben kann. In der Offenbarung des Johannes steht
auch, dass sie alle Flügel haben und prompt haben auch alle Flügel. Es
ist auch von Wesen und von Engeln die Rede, die hier auch zahlreich
vorkommen und dann ist da noch die Rede von 24 Ältesten, die sind zwar
hier nicht abgebildet, aber es sind 24 Köpfe, die für diesen Altar
geschnitzt worden sind. 24 die Zahl der doppelten Fülle, 2 mal 12,
sozusagen die absolute Vollkommenheit. Diese Engel, steht in der
Offenbarung, kennen keine Ruhe und sprechen Tag und Nacht: Heilig,
heilig, heilig ist der Herr, der allmächtige Gott, der war, der ist und
der kommt. Das denke ich, stellt dieser Altar dar. In Wort und Sakrament
ist Jesus Christus gegenwärtig. Beim Umgang während des Abendmahls,
früher üblich - und heute werden wir es wieder so machen, da tauchen wir
ein in diese Heilsfülle, wir verschwinden geradezu darin.
Welch ein Aufgabe, liebe Gemeinde eine solche Kanzel zu betreten.
Welcher Mensch könnte diesem großen Anspruch, dieser Ewigkeitsbedeutung
standhalten? Wer traut sich so etwas? Wer traut sich da mitzuspielen bei
der Inszenierung des Heils, wer wagt es, ein freies Wort zu sprechen
innerhalb dieser Fülle der Heiligen? Dazu braucht man Ermutigung. Ich
tue das jetzt. Ich traue mich, wie ich das auch über 16 Jahre getan habe
(nicht immer von oben allerdings). Ermutigung ist in dreifacher Weise
auf diesem Altar verborgen. Das eine ist der Heilige Geist. Er steht uns
bei, darum ist mir diese Taube als Symbol des Heiligen Geistes immer
sehr wichtig gewesen. Die zweite Ermutigung ist die Gemeinde, das sind
sie alle. Wir bilden nämlich, wenn wir das mal so wahrnehmen, die
Gemeinschaft der Heiligen - und da sind nicht nur Bilder an den Emporen,
die als Zeugen auftreten, sondern das sind sie alle. Diese Fülle von
Zeugen hat den einen hier beauftragt, das Wort Gottes auszulegen. Das
heißt, ich stehe hier gar nicht, weil mir das eingefallen ist, sondern
weil sie, die Gemeinde, den Auftrag dazu gegeben haben. Die dritte
Ermutigung kommt aus der heiligen Schrift selber. Jesaja 58 Vers1: Rufe
getrost. Schone nicht, erhebe deine Stimme wie eine Posaune. Das steht
hier oben auf dem Rand des Schalldeckels. Ein Zitat aus Jesaja 58 - und
dort bei Jesaja steht auch noch weiter: Brich dem Hungrigen sein Brot,
gib denen, die im Elend ohne Obdach sind, führe sie in dein Haus. Wenn
du einen nackt siehst, so kleide ihn und entzieh dich nicht deinem
Fleisch und Blut. Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte
und deine Heilung wird schnell voranschreiten und deine Gerechtigkeit
wird vor dir hergehen und die Herrlichkeit des Herrn wird deinen Zug
beschließen. Dann wirst Du rufen und der Herrn wird Dir antworten. Wenn
Du schreist, wird er sagen: Siehe hier bin ich!
Gestärkt von dieser Verheißung, liebe Gemeinde, so ist das gedacht,
gehen wir dann wieder hinaus, gehen wir wieder nach Hause, in unsere
Wohnung und an unsere Arbeit und können davon leben die nächsten Tage,
vielleicht die nächsten Wochen. Weil wir wissen, es ist alles wunderbar
bereitet und in diesem Kirchengebäude hier, das von außen gar nicht so
viel Attraktionen bietet, in diesem Haus gibt es etwas Großartiges zu
sehen: da ist schon alles so, wie es sein sollte und wie es einmal sein
wird. Das ist wirklich gut zu wissen, dass es so etwas mitten im Dorf
gibt.
Amen.
(nach dem frei gesprochenen Wort - leicht korrigiert -)
oben
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