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Jes 5, 1-7

Auf Grund eines Seminars über Freie Rede, will ich diesen Sonntag den Versuch wagen, dies umzusetzen. Daher an dieser Stelle nur ein Predigtskizze.

In der Gartenarbeit steckt Liebe.

Schaufel vor dem Altar – Erfahrungen von Gartenarbeit Hege und Pflege –

Ziel: in der Arbeit im Garten steckt ganz viel Beziehung und Liebe

Jesaja erzählt von der Liebe Gottes:

Der sich sorgende und mühende Gott wird im Beispiel der Weinbergsarbeit beschrieben.

Wo spüren wir die Liebe Gottes?

Biographisches erzählen: Kindheit, Jugend, Brüche im Leben (KDV-Verhandlung, Kein Studienplatz – Veränderung zum Pfarramt, Scheidung)

Ziel: Gott sorgt für mich – Gott sorgt liebevoll für uns alle.

Jesaja erzählt von den Enttäuschungen Gottes:

Saure Trauben – Rechtsbruch statt Rechtspruch, Schlechtigkeit, statt Gerechtigkeit.

Gottes Reaktion: Rückzug, Verwüstung, Öde, Leere

Wo die Verbindung zur Liebe Gottes für die Schöpfung und die Menschen abreißt, da wird es wüst und leer. Jeder Krieg zeigt das, jede Form von Gewalt, jede Form von Lieblosigkeit (Kinder verhungern) Wo Menschen sich von der Liebe entfernen, da stehen sie schutzlos und alleine da.

Gott will gewiss nicht, dass wir Menschen untergehen,

er will nicht, dass unser Leben Wüste wird. Aber er will auch nicht ausgenutzt werden. Seine Liebe wartet auf Antwort. Der Gärtner wartet auf gute Früchte.

Sicher tut er das nicht in Absolute – Gott weiß um unsere Begrenztheit, er weiß um unsere Schwächen. Wir werden nie immer nur gute Früchte bringen. Aber auch dafür steht seine Liebe, dass er die Wüste letztlich nicht für immer Wüste sein lässt, dass er uns zurückführt ins Leben. Dazu gehört Umkehrbereitschaft und in der Bitte um Vergebung auch die Anerkenntnis von Fehler und Schuld.

Wenn ich das nächste mal meinen Spaten in die Hand nehme, dann wird er mich an den liebevollen Weingärtner erinnern, er wird mir erzählen von der Liebe Gottes und davon, dass diese Liebe eine Antwort sucht in unserem Leben, auf dass es nicht wüst und öde wird. Amen.

  oben

Liturgischer Ablauf

Orgelvorspiel

Lied: 79,1-4

Psalm 119  EG 748

Eingangsliturgie

Gebet EGb S. 299 Gebet 5

Lesung

Lied 366, 1-4

Lesung

Glaubensbekenntnis

Lied EG NsB 604,1-3 Wo ein Mensch Vertrauen gibt

Predigt

Lied: Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer

Abkündigungen

Fürbittengebet

Barmherziger, gütiger Gott!

Dankbar schauen wir auf dein Geleit in unserem Leben.

Es gibt so vieles, worin du deine väterliche und mütterliche Liebe zeigst, auch wenn wir es nicht wahrnehmen. Dafür danken wir dir. Öffne Augen, Ohren und unser Herz für das, was du in Liebe an uns tust.

Wir bitten dich, lass uns nach deinem Worte leben und handeln. Zeige uns, wie wir deinem Wort in unserem Leben Gestalt geben können, in Taten der Liebe, im Durchhalten der Hoffnung, im Leben des Glaubens. Darum rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich, für alle, die dein Wort aus den Augen verloren haben, deren Weg in die Öde, in die Wüste führt. Lass sie erkennen, dass sie in die Irre gehen, auf dass sie Umkehren zurück zu dir. Darum rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich, gütiger Gott, erbarme dich aller, die in Ängsten und Nöten sind, die sich Sorgen machen um ihre Angehörigen. Erbarme dich aller, die krank danieder liegen, die für Kranke sorgen, die im Sterben liegen und die für die Sterbenden da sind. Wir gedenken heute besonders Frau B., die am Freitag verstorben ist. Möge sie nun schauen, woran sie zeit ihres Lebens fest geglaubt hat. Darum rufen wir zu dir: Herr, erbarme dich.

Stille

Vaterunser

Segen

163

Für eine Rückmeldung wäre ich dankbar.

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Die Predigt wurde gehalten in
Groß Elbe und  Gustedt
  Sonntag
12.3.2006
Liturgischer
Ablauf
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