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Volkstrauertag – Unter dieser Überschrift steht dieser Sonntag. kein
originär kirchliches Anliegen ist dieser staatliche Festtag, aber doch
ein Tag, dessen Inhalte von der Kirche aufgenommen werden, ja ein
wahrhaft kirchliches Anliegen ist. Ein Volk wird erinnert an die
tragischen Ereignisse von Krieg, Verfolgung und Vertreibung. Wir werden
erinnert an das Leid der Opfer der Kriege in dieser Welt: An die Opfer
des Nationalsozialismus, an die Opfer der Vertreibung, die zu Beginn der
Naziherrschaft von den Deutschen brutal vertrieben wurden und an die
Deutschen, die nach dem Krieg umgekehrt die Vertreibung zu erleiden
hatten und viel Leid getragen haben. Wir werden erinnert an die
Massenmorde an den jüdischen Mitbürgern, die dem Rassenhass der
Ideologie zum Opfer gefallen sind, an die politisch verfolgten, die
rassisch verfolgten, die wegen ihres Lebensstiles verfolgten, wie die
Homosexuellen. Wir werden aber auch erinnert an die Leiden der Kriege,
die danach kamen: an die Kriege im Nahen Osten, in Afghanistan, in den
Ländern Afrikas und Asiens. Und uns stehen vor Augen die Opfer des
letzten Krieges im Irak, deren Leichen und Verletzte uns jeden Tag im
Fernsehen vor Augen geführt werden.
Ja, es ist wirklich ein Trauerspiel, das wir Menschen so sind, dass wir
Kriege führen, dass wir persönliche oder politische Ziele mit aller
Macht durchsetzen wollen, dass wir keine Rücksicht nehmen auf die
Menschen, die davon betroffen sind. Heere Ziele, die mit vielen Heeren
durchgesetzt werden, und die Opfer – ja letztlich die Zivilbevölkerung,
die Frauen und Kinder und Familien der Soldaten, die interessieren
nicht. Und das bis heute in einer so aufgeklärten Zeit. Es ist ein
Trauerspiel.
Und das schlimmste ist, dass die Religion in vielen Fällen eine so große
Rolle spielt. Der amerikanische Präsident stellt sich hin als der große
Beter und gottesfürchtige Mann, um dann im nächsten Atemzug den Opfertod
von tausenden Menschen zu befehlen. Wir sehen die Führer der
Befreiungsbewegungen des Nahen Ostens in die Mosche gehen, kniend auf
den Gebetsteppichen, und im nächsten Moment sehen wir die Opfer der
Selbstmordattentäter, wie sie schreiend, blutend um ihr Leben ringen.
Ich bin sie so satt eure Feiertage, eure Gebetszeiten, euer Geheuchel in
den Gebetstätten dieser Welt. Ja ich verachte sie, sie sind mir zuwider.
Und ich mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch
Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und
mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr
deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören!
2800 Jahre alte Worte des Propheten Amos, der hier Gottes Worte laut
werden lässt. Es sind Worte, die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren
haben, ja die angesichts des Gesagten ungeheuer aktuell. Sie sind
fundamentale Kritik an religiös fanatischen Menschen, die aus dem auf
Gott bezogenen Leben ein Ich bezogenes Leben machen. Wie sagte
Bonhoeffer doch, wir haben es gehört: „Nur wer für die Juden schreit,
darf gregorianisch singen.“
Was bedeutet das für uns, die wir heute hier im Gottesdienst sitzen? Nun
es bedeutet vor allem, dass wir uns im klaren sind, dass wir nicht
einfach nur hier so zusammen kommen, um einer Pflicht genüge zu tun. Und
es ist auch nicht nur so, dass dieser Gottesdienst - und das gilt auch
für jeden anderen Gottesdienst – ein Akt der persönlichen Erbauung ist.
Nein, wer zu Gott kommt, wer mit Gott in Kontakt tritt, wer persönliche
Auferbauung sucht, der wird auch gleichzeitig an den anderen gewiesen,
der wird in seiner Verantwortung für die Welt angesprochen. Natürlich
gibt es auch Gottesdienste, die eine sehr persönliche Note haben, die
dem ganz persönlichen Glauben dienen, aber auch darin wird es immer auch
darum gehen, das was mir zugesagt wird, dem anderen zuzugestehen.
Annahme meiner eigenen Person, Zuspruch für mich ist nie ein nur mir
geltendes Gut, sondern immer etwas, was den anderen mit einbezieht, was
den nahen und den fernen Nächsten mit im Auge hat. Gottesdienst ist
immer ein Geschehen, in dem der Mensch, der Mitmensch und das gemeinsame
Leben im Blick ist.
Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein
starker Strom.
Das gesellschaftliche Leben, das Gott durch den Amos vor Augen stellt,
ist ein Leben, das sich speist aus Recht und Gerechtigkeit.
Wenn Amos von Gerechtigkeit spricht, dann meint er nicht die Justitia,
jene schöne und respektgebietende Frau, die in der einen Hand die Waage
und in der anderen das Schwert trägt. Um unparteiisch zu entscheiden,
sind ihre Augen verbunden. Das Schwert symbolisiert die Bestrafung der
Bösen, die Waage steht für die zuteilende Gerechtigkeit. Unparteiisch,
so denkt sich die Bibel Gerechtigkeit gerade nicht. Gerechtigkeit in der
Bibel heißt, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Vor allem den Armen
und Schwachen zu ihrem Lebensrecht. Gerechtigkeit in der Bibel ist also
parteiisch, ergreift Partei, setzt sich ein zugunsten derer, die sonst
im Leben zu kurz kommen. Daran erinnert Amos, daran erinnern die anderen
Propheten. Und Gotteserkenntnis und Verwirklichen von Gerechtigkeit sind
unlösbar miteinander verbunden – das will Amos seinen Zeitgenossen
sagen. Den Kult, den Gottesdienst misst Amos an diesem Anspruch: Ist
Gerechtigkeit ein Wert, der etwas gilt oder ist Gerechtigkeit etwas, das
völlig mit den Füßen getreten wird? ES kommt darauf an, ob wir am
Volkstrauertag oder auch zu Weihnachten in den Gottesdienst gehen und
dort etwas für das gesellschaftliche Leben mitnehmen, oder ob wir eben
nur da sind, fromme Wort hören und dann letztlich dem ichbezogenen Leben
frönen. Und Amos sagt: wenn Gottesdienst nur um seiner selbst willen
gefeiert wird, dann ist er ein Gräuel, dann ist er verachtenswert.
Wo Gott zu Wort kommt, da geht es um den Menschen, da geht es um jeden
einzelnen Menschen und sein Lebensrecht, seine Lebensmöglichkeiten. Wer
Gott preist und den Menschen verachtet, der hat nichts verstanden von
Gott und einer Liebe, von seiner Güte und seinem Friedenswillen für uns
Menschen.
Deshalb werde ich auch nicht müde, jeden Krieg, jede Gewalttat und sei
sie noch so motiviert – unter anderem mit dem so verderblichen Satz des
„Kampfes gegen den Terrorismus“ – anzuprangern als etwas, das nicht
Gottes Willen entspricht.
Wie war das doch im Anfang des Krieges gegen den Irak? Wie viele
Friedensbewegte wurden verlacht, als Naivlinge beschimpft. Es wurde von
einer Notwendigkeit gesprochen, weil große und unabwendbare Gefahr im
Raum stand. Ein Jahr später sieht alles anders aus. Krieg hat wieder
keinen Frieden gebracht. Jeden Tag sterben Menschen im Irak. Soldaten,
Unbeteiligte, Fanatiker. Und dieses Sterben wird weitergehen, im Namen
Gottes, im Namen Allahs. Der Name Gottes wird blasphemisch missbraucht
von Christen und Muslimen. Gott ist kein Kriegsherr, Gott ist ein
Friedensstifter! Gott sagt nicht: Ich bin mit denen, die Waffen haben,
sondern: Selig sind die Friedfertigen! Selig sind, die Frieden stiften.
Wer das ignoriert, hat nicht verstanden, was Glauben heißt. Glauben
meint den Mut, sich ganz und gar Gott anzuvertrauen. Sich von Gott
gehalten und getragen wissen. Sich von Gott tragen lassen in guten und
in schlechten Zeiten wie von einem Strom des Guten, der Liebe, des
Rechts.
Landesbischöfin Käsmann fragt: „Warum nur sind Begriffe wie „Gutmensch“
und „Weltverbesserer“ zum Schimpfwort geworden? Was wäre denn, wenn wir
alle „Bösmenschen“ und „Weltverschlechterer“ wären?
Warum haben wir so wenig Mut zu einer Kontrastperspektive, zu einer
Gegenkultur, wie sie zum Beispiel die Bergpredigt entwirft? Natürlich
sieht die Welt anders aus, aber ist das Gute deshalb nicht gut, weil es
Menschen gibt, die Böses tun. Ist es falsch von Gott her Recht und
Gerechtigkeit, Frieden und Gewaltüberwindung anzustreben, sich für die
Schöpfung einzusetzen, nur weil einige Machthaber meinen, dass sie das
Recht außer Kraft setzen können, oder wie sie Unrecht fördern, Frieden
mit Füßen treten und die Umwelt nur zu einem Wirtschaftswachstum
ausbeuten? So ist es doch nicht. Das Gute gilt doch, es hat doch seine
Bedeutung und es hat vor allem auch göttliche Macht hinter sich.
Was ist denn, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht strömen? Wenn unser
Zusammenleben vertrocknet in Rechthaberei, Selbstgerechtigkeit und
Egoismus. Dann können die Liebe und das Glück, die Freude an
Gemeinschaft und Solidarität nicht mehr blühen. Niemand würde sich
engagieren, keiner sähe mehr den anderen, keine streckte die Hand aus
zur
Hilfe. Und dann wäre das Leben noch ärmer als es ohnehin schon geworden
ist. Und dann würde auch der Gottesdienst zur einsamen Farce, zur
Selbstbeweihräucherung, die dem Wirken Gottes eher Einhalt gebietet, als
dass Befreiung spürbar wird zu einem Leben, das sich unabhängig weiß von
den elenden Regeln des „MEHR!“ und des wirtschaftlichen Druckes, der so
stark auf uns lastet.
Es wälze heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein Strom. Ein
Victoriawasserfall von Recht und Gerechtigkeit, das wäre wie ein
großartiges Fest der Liebe der Menschen zueinander. Der Abwehr des
Bösen, der Nichtverführbarkeit zur Gewalt, der Entschärfung von
Konflikten. Ein Fest des Lebens mitten im großen Strom der Liebe Gottes.
Wir könnten staunen und sehen, was Gott bewirkt. Und würden auch
ermutigt sein zu sehen, was wir selbst bewirken können. Es wäre so etwas
wie ein Fest des Lebens.
Und dazu ruft Amos uns heute auf. Das Leid der Welt, das Leid der
Geschichte, das Leid der Menschen in unserem Jahrhundert darf uns nicht
gleichgültig machen, sondern muss uns dazu führen, Gottes Ziele für
diese Welt wieder ernster zu nehmen, Gott selber uns seine Hinwendung zu
den Menschen als das Maß aller Dinge zu sehen. Der Mensch steht an
erster Stelle und alles andere hat ihm zu dienen. Wobei die Sichtweise
Gottes die ist, die von unten nach oben geht. Der schwache, der leidende
Mensch, das Opfer gilt es zuerst wahr zu nehmen, das gemeinsame,
gemeinschaftliche Leben steht im Mittelpunkt und nicht das persönliche
Wohl, der persönliche Vorteil, die eigene wirtschaftliche Kraft. Darum
ist die Perspektive Gottes auch so wichtig, sie gilt es immer wieder
laut werden zu lassen, auf dass wirkliche Gerechtigkeit herrscht, auf
dass wirklicher Friede unter den Menschen sichtbar wird, und nicht das
Wohl einzelner Menschen oder Staaten.
Im Sinne des Satzes: Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und
Gerechtigkeit wie ein starker Strom, mögen unser Land und unsere Welt
überschwemmt werden, auf dass wie bei der Arche Noah, Unrecht und Gewalt
ein Ende nimmt. Die betrauerten Opfer sind Mahnung für ein neues, ein
anderes, eben ein von Recht und Gerechtigkeit geprägtes Leben. Bitten
wir Gott, dass er uns dazu führt, einen jeden und eine jede von uns.
Bitten wir Gott singend um seinen Frieden, seine Freiheit und die
Freude, die er uns schenken will.
Amen.
oben
Liturgischer Ablauf
Orgelvorspiel
Lied:430, 1-4
Psalm
Gott, erweise uns deine Gnade und gib uns dein Heil!
Könnte ich doch hören, was Gott der HERR redet,
dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,
damit sie nicht in Torheit geraten.
Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,
dass in unserm Lande Ehre wohne;
dass Güte und Treue einander begegnen,
Gerechtigkeit und Friede sich küssen;
dass Treue auf der Erde wachse
und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;
dass uns auch der HERR Gutes tue,
und unser Land seine Frucht gebe;
dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe
und seinen Schritten folge.
Amen.
Eingangsliturgie
Gebet
Wir bekennen vor dir, Gott, dass unser Glauben und unser Leben oft
auseinander fallen. Wir hoffen auf deine Nähe und stellen selbst zu
wenig Nähe zu anderen her. Wir sehnen uns nach Liebe und sind zu selten
bereit, selbst Liebe zu verschenken. Wir beten zu dir, und vergessen oft
die, deren Mund vor Schmerz verschlossen ist.
L: Wir brauchen dich, Gott, als die Kraft, die uns korrigiert, als die
Quelle, aus der das Recht strömt wie Wasser, als die Gerechtigkeit - wie
ein großer Strom, als den Frieden - wie eine weite Ebene, in der sich
alle einst niederlassen können, um selig zu leben.
Mache du aus unserem Herzen eine weite Ebene, fülle sie an mit
lebendigem Wasser, dem Strom der Liebe, dass wir unser Leben nach deinem
Wort ausrichten und es wahrhaftig unter uns blüht. Darum bitten wir
dich, Gott, ...
(aus: Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade –
www.asf-ev.de )
Lesung
Der Theologe Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: „Nur wer für die
Juden schreit, darf gregorianisch singen.“ Ein mutiges Wort während der
Nazi-Zeit. Nur wer sich für die Verfolgten einsetzt, darf auch
Gottesdienst feiern. Solche prophetischen Worte kennen wir vor allem aus
der Bibel.
Zum Beispiel vom Propheten Amos. Der lebte etwa 750 Jahre vor Christi
Geburt. Ihm war Unrecht ein Gräuel. Und Gott sandte ihn immer wieder,
klare Worte zu sagen. Wenn wir uns nicht für Gerechtigkeit einsetzen,
dann brauchen wir auch nicht Gottesdienst zu feiern, lässt Gott Amos
sprechen.
Wir hören Worte aus dem 5. Kapitel des Amosbuches:
Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure
Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und
Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure
fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner
Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören! Es wälze sich heran
wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
Lied NdB 618, 1-3 Der Friede, den Gott gibt
Lesung
Glaubensbekenntnis
Predigt
Lied: 425, 1-3
Abkündigungen
Lied: 1) „Ich hatt' einen Kameraden, einen bessren findst du nit. Die
Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite im gleichen Schritt
und Tritt.“
2) Jeden Tag hör’n wir von Kriegen und von vieler Menschen Tod. Wir
seh’n’s und könn’s nicht fassen, dass die Menschen es nicht lassen und
bringen große Not.
3) Glaubt nicht, dass solch ein Sterben der Wille Gottes sei! Denn sein
Sohn starb für die Menschen, für ihr Heil da will er kämpfen, für Liebe
tritt er ein.
4) Wir folgen Jesu Botschaft, dass alle selig sind, die hier den Frieden
schaffen, denn wer vertraut den Waffen, wird für die Liebe blind.
5) Ich hab einen Kameraden, sein Tod soll Mahnung sein. Umsonst war
nicht sein Sterben, er setzt uns als die Erben zu Friedensstiftern ein.
Text: V. 2 und (3): Jürgen Grote (3) – 5: P.O. Gutmann
Fürbittengebet
»Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein
starker Strom.« Danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender
Gott! Wir beten für alle Menschen, denen Menschenrechte vorenthalten
werden, besonders an die Kinder, die in Armut aufwachsen und keine
Aussicht auf einen Schulbesuch und eine Berufsausbildung haben:
durchbrich die Teufelskreise der Armut durch deine Hilfe und die Hilfe
von Menschen, die sich für die Kinder einsetzen.
Wir beten für alle, die ihre Heimat verlassen mussten, um aus Krieg oder
Bürgerkrieg zu fliehen, an die, die das nackte Leben retten konnten an
die, die Folter und Unterdrückung erlitten haben und an die, die in
Rechtlosigkeit leben: Gott, lass sie neue Lebensmöglichkeiten entdecken
mit deiner Hilfe und mit der Hilfe von Menschen, die sie verstehen.
»Deine Hilfe ist denen nahe, die dich fürchten, damit Güte und Treue
einander begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen«.
Auch danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender Gott und wir
wollen dafür arbeiten.
Wir beten für die, die täglich mit Gewalt leben müssen, die gedemütigt
werden und ständig den Tod vor Augen haben, die von Angst oder
verzweifelter Sehnsucht umgetrieben werden: Gott, mache ihnen neues
Leben möglich durch deine Hilfe und die Hilfe von Menschen, die mit
ihnen solidarisch sind.
Herr, wir beten für die, die mit dem Tod im Geschäft sind, die Angst
verbreiten und Schmerzen zufügen und selber eiskalt geworden sind: Gott,
du lebendiger, Leben schaffender Gott, bringe diese Leute zurecht, tu,
was keiner sich vorstellen kann, mache sie wieder zu Menschen, die das
Leben achten. »Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens«, darum
bitten wir dich, lebendiger, mitgehender Gott.
Wir erinnern uns an das Leben, das Jesus uns vorgelebt hat und beten mit
den Worten, die er uns gelehrt hat:
(aus Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade –
www.asf-ev.de )
Vaterunser
Segen
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Für eine Rückmeldung wäre
ich dankbar.
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