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Amos 5, 21-24

Volkstrauertag – Unter dieser Überschrift steht dieser Sonntag. kein originär kirchliches Anliegen ist dieser staatliche Festtag, aber doch ein Tag, dessen Inhalte von der Kirche aufgenommen werden, ja ein wahrhaft kirchliches Anliegen ist. Ein Volk wird erinnert an die tragischen Ereignisse von Krieg, Verfolgung und Vertreibung. Wir werden erinnert an das Leid der Opfer der Kriege in dieser Welt: An die Opfer des Nationalsozialismus, an die Opfer der Vertreibung, die zu Beginn der Naziherrschaft von den Deutschen brutal vertrieben wurden und an die Deutschen, die nach dem Krieg umgekehrt die Vertreibung zu erleiden hatten und viel Leid getragen haben. Wir werden erinnert an die Massenmorde an den jüdischen Mitbürgern, die dem Rassenhass der Ideologie zum Opfer gefallen sind, an die politisch verfolgten, die rassisch verfolgten, die wegen ihres Lebensstiles verfolgten, wie die Homosexuellen. Wir werden aber auch erinnert an die Leiden der Kriege, die danach kamen: an die Kriege im Nahen Osten, in Afghanistan, in den Ländern Afrikas und Asiens. Und uns stehen vor Augen die Opfer des letzten Krieges im Irak, deren Leichen und Verletzte uns jeden Tag im Fernsehen vor Augen geführt werden.
Ja, es ist wirklich ein Trauerspiel, das wir Menschen so sind, dass wir Kriege führen, dass wir persönliche oder politische Ziele mit aller Macht durchsetzen wollen, dass wir keine Rücksicht nehmen auf die Menschen, die davon betroffen sind. Heere Ziele, die mit vielen Heeren durchgesetzt werden, und die Opfer – ja letztlich die Zivilbevölkerung, die Frauen und Kinder und Familien der Soldaten, die interessieren nicht. Und das bis heute in einer so aufgeklärten Zeit. Es ist ein Trauerspiel.
Und das schlimmste ist, dass die Religion in vielen Fällen eine so große Rolle spielt. Der amerikanische Präsident stellt sich hin als der große Beter und gottesfürchtige Mann, um dann im nächsten Atemzug den Opfertod von tausenden Menschen zu befehlen. Wir sehen die Führer der Befreiungsbewegungen des Nahen Ostens in die Mosche gehen, kniend auf den Gebetsteppichen, und im nächsten Moment sehen wir die Opfer der Selbstmordattentäter, wie sie schreiend, blutend um ihr Leben ringen.
Ich bin sie so satt eure Feiertage, eure Gebetszeiten, euer Geheuchel in den Gebetstätten dieser Welt. Ja ich verachte sie, sie sind mir zuwider. Und ich mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören!
2800 Jahre alte Worte des Propheten Amos, der hier Gottes Worte laut werden lässt. Es sind Worte, die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben, ja die angesichts des Gesagten ungeheuer aktuell. Sie sind fundamentale Kritik an religiös fanatischen Menschen, die aus dem auf Gott bezogenen Leben ein Ich bezogenes Leben machen. Wie sagte Bonhoeffer doch, wir haben es gehört: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“
Was bedeutet das für uns, die wir heute hier im Gottesdienst sitzen? Nun es bedeutet vor allem, dass wir uns im klaren sind, dass wir nicht einfach nur hier so zusammen kommen, um einer Pflicht genüge zu tun. Und es ist auch nicht nur so, dass dieser Gottesdienst - und das gilt auch für jeden anderen Gottesdienst – ein Akt der persönlichen Erbauung ist. Nein, wer zu Gott kommt, wer mit Gott in Kontakt tritt, wer persönliche Auferbauung sucht, der wird auch gleichzeitig an den anderen gewiesen, der wird in seiner Verantwortung für die Welt angesprochen. Natürlich gibt es auch Gottesdienste, die eine sehr persönliche Note haben, die dem ganz persönlichen Glauben dienen, aber auch darin wird es immer auch darum gehen, das was mir zugesagt wird, dem anderen zuzugestehen. Annahme meiner eigenen Person, Zuspruch für mich ist nie ein nur mir geltendes Gut, sondern immer etwas, was den anderen mit einbezieht, was den nahen und den fernen Nächsten mit im Auge hat. Gottesdienst ist immer ein Geschehen, in dem der Mensch, der Mitmensch und das gemeinsame Leben im Blick ist.
Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
Das gesellschaftliche Leben, das Gott durch den Amos vor Augen stellt, ist ein Leben, das sich speist aus Recht und Gerechtigkeit.
Wenn Amos von Gerechtigkeit spricht, dann meint er nicht die Justitia, jene schöne und respektgebietende Frau, die in der einen Hand die Waage und in der anderen das Schwert trägt. Um unparteiisch zu entscheiden, sind ihre Augen verbunden. Das Schwert symbolisiert die Bestrafung der Bösen, die Waage steht für die zuteilende Gerechtigkeit. Unparteiisch, so denkt sich die Bibel Gerechtigkeit gerade nicht. Gerechtigkeit in der Bibel heißt, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Vor allem den Armen und Schwachen zu ihrem Lebensrecht. Gerechtigkeit in der Bibel ist also parteiisch, ergreift Partei, setzt sich ein zugunsten derer, die sonst im Leben zu kurz kommen. Daran erinnert Amos, daran erinnern die anderen Propheten. Und Gotteserkenntnis und Verwirklichen von Gerechtigkeit sind unlösbar miteinander verbunden – das will Amos seinen Zeitgenossen sagen. Den Kult, den Gottesdienst misst Amos an diesem Anspruch: Ist Gerechtigkeit ein Wert, der etwas gilt oder ist Gerechtigkeit etwas, das völlig mit den Füßen getreten wird? ES kommt darauf an, ob wir am Volkstrauertag oder auch zu Weihnachten in den Gottesdienst gehen und dort etwas für das gesellschaftliche Leben mitnehmen, oder ob wir eben nur da sind, fromme Wort hören und dann letztlich dem ichbezogenen Leben frönen. Und Amos sagt: wenn Gottesdienst nur um seiner selbst willen gefeiert wird, dann ist er ein Gräuel, dann ist er verachtenswert.
Wo Gott zu Wort kommt, da geht es um den Menschen, da geht es um jeden einzelnen Menschen und sein Lebensrecht, seine Lebensmöglichkeiten. Wer Gott preist und den Menschen verachtet, der hat nichts verstanden von Gott und einer Liebe, von seiner Güte und seinem Friedenswillen für uns Menschen.
Deshalb werde ich auch nicht müde, jeden Krieg, jede Gewalttat und sei sie noch so motiviert – unter anderem mit dem so verderblichen Satz des „Kampfes gegen den Terrorismus“ – anzuprangern als etwas, das nicht Gottes Willen entspricht.
Wie war das doch im Anfang des Krieges gegen den Irak? Wie viele Friedensbewegte wurden verlacht, als Naivlinge beschimpft. Es wurde von einer Notwendigkeit gesprochen, weil große und unabwendbare Gefahr im Raum stand. Ein Jahr später sieht alles anders aus. Krieg hat wieder keinen Frieden gebracht. Jeden Tag sterben Menschen im Irak. Soldaten, Unbeteiligte, Fanatiker. Und dieses Sterben wird weitergehen, im Namen Gottes, im Namen Allahs. Der Name Gottes wird blasphemisch missbraucht von Christen und Muslimen. Gott ist kein Kriegsherr, Gott ist ein Friedensstifter! Gott sagt nicht: Ich bin mit denen, die Waffen haben, sondern: Selig sind die Friedfertigen! Selig sind, die Frieden stiften.
Wer das ignoriert, hat nicht verstanden, was Glauben heißt. Glauben meint den Mut, sich ganz und gar Gott anzuvertrauen. Sich von Gott gehalten und getragen wissen. Sich von Gott tragen lassen in guten und in schlechten Zeiten wie von einem Strom des Guten, der Liebe, des Rechts.
Landesbischöfin Käsmann fragt: „Warum nur sind Begriffe wie „Gutmensch“ und „Weltverbesserer“ zum Schimpfwort geworden? Was wäre denn, wenn wir alle „Bösmenschen“ und „Weltverschlechterer“ wären?
Warum haben wir so wenig Mut zu einer Kontrastperspektive, zu einer Gegenkultur, wie sie zum Beispiel die Bergpredigt entwirft? Natürlich sieht die Welt anders aus, aber ist das Gute deshalb nicht gut, weil es Menschen gibt, die Böses tun. Ist es falsch von Gott her Recht und Gerechtigkeit, Frieden und Gewaltüberwindung anzustreben, sich für die Schöpfung einzusetzen, nur weil einige Machthaber meinen, dass sie das Recht außer Kraft setzen können, oder wie sie Unrecht fördern, Frieden mit Füßen treten und die Umwelt nur zu einem Wirtschaftswachstum ausbeuten? So ist es doch nicht. Das Gute gilt doch, es hat doch seine Bedeutung und es hat vor allem auch göttliche Macht hinter sich.
Was ist denn, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht strömen? Wenn unser Zusammenleben vertrocknet in Rechthaberei, Selbstgerechtigkeit und Egoismus. Dann können die Liebe und das Glück, die Freude an Gemeinschaft und Solidarität nicht mehr blühen. Niemand würde sich engagieren, keiner sähe mehr den anderen, keine streckte die Hand aus zur
Hilfe. Und dann wäre das Leben noch ärmer als es ohnehin schon geworden ist. Und dann würde auch der Gottesdienst zur einsamen Farce, zur Selbstbeweihräucherung, die dem Wirken Gottes eher Einhalt gebietet, als dass Befreiung spürbar wird zu einem Leben, das sich unabhängig weiß von den elenden Regeln des „MEHR!“ und des wirtschaftlichen Druckes, der so stark auf uns lastet.
Es wälze heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein Strom. Ein Victoriawasserfall von Recht und Gerechtigkeit, das wäre wie ein großartiges Fest der Liebe der Menschen zueinander. Der Abwehr des Bösen, der Nichtverführbarkeit zur Gewalt, der Entschärfung von Konflikten. Ein Fest des Lebens mitten im großen Strom der Liebe Gottes. Wir könnten staunen und sehen, was Gott bewirkt. Und würden auch ermutigt sein zu sehen, was wir selbst bewirken können. Es wäre so etwas wie ein Fest des Lebens.
Und dazu ruft Amos uns heute auf. Das Leid der Welt, das Leid der Geschichte, das Leid der Menschen in unserem Jahrhundert darf uns nicht gleichgültig machen, sondern muss uns dazu führen, Gottes Ziele für diese Welt wieder ernster zu nehmen, Gott selber uns seine Hinwendung zu den Menschen als das Maß aller Dinge zu sehen. Der Mensch steht an erster Stelle und alles andere hat ihm zu dienen. Wobei die Sichtweise Gottes die ist, die von unten nach oben geht. Der schwache, der leidende Mensch, das Opfer gilt es zuerst wahr zu nehmen, das gemeinsame, gemeinschaftliche Leben steht im Mittelpunkt und nicht das persönliche Wohl, der persönliche Vorteil, die eigene wirtschaftliche Kraft. Darum ist die Perspektive Gottes auch so wichtig, sie gilt es immer wieder laut werden zu lassen, auf dass wirkliche Gerechtigkeit herrscht, auf dass wirklicher Friede unter den Menschen sichtbar wird, und nicht das Wohl einzelner Menschen oder Staaten.
Im Sinne des Satzes: Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom, mögen unser Land und unsere Welt überschwemmt werden, auf dass wie bei der Arche Noah, Unrecht und Gewalt ein Ende nimmt. Die betrauerten Opfer sind Mahnung für ein neues, ein anderes, eben ein von Recht und Gerechtigkeit geprägtes Leben. Bitten wir Gott, dass er uns dazu führt, einen jeden und eine jede von uns. Bitten wir Gott singend um seinen Frieden, seine Freiheit und die Freude, die er uns schenken will. Amen.

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Liturgischer Ablauf

Orgelvorspiel
Lied:430, 1-4
Psalm
Gott, erweise uns deine Gnade und gib uns dein Heil!
Könnte ich doch hören, was Gott der HERR redet,
dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,
damit sie nicht in Torheit geraten.
Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,
dass in unserm Lande Ehre wohne;
dass Güte und Treue einander begegnen,
Gerechtigkeit und Friede sich küssen;
dass Treue auf der Erde wachse
und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;
dass uns auch der HERR Gutes tue,
und unser Land seine Frucht gebe;
dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe
und seinen Schritten folge.
Amen.
Eingangsliturgie
Gebet
Wir bekennen vor dir, Gott, dass unser Glauben und unser Leben oft auseinander fallen. Wir hoffen auf deine Nähe und stellen selbst zu wenig Nähe zu anderen her. Wir sehnen uns nach Liebe und sind zu selten bereit, selbst Liebe zu verschenken. Wir beten zu dir, und vergessen oft die, deren Mund vor Schmerz verschlossen ist.
L: Wir brauchen dich, Gott, als die Kraft, die uns korrigiert, als die Quelle, aus der das Recht strömt wie Wasser, als die Gerechtigkeit - wie ein großer Strom, als den Frieden - wie eine weite Ebene, in der sich alle einst niederlassen können, um selig zu leben.
Mache du aus unserem Herzen eine weite Ebene, fülle sie an mit lebendigem Wasser, dem Strom der Liebe, dass wir unser Leben nach deinem Wort ausrichten und es wahrhaftig unter uns blüht. Darum bitten wir dich, Gott, ...
(aus: Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade – www.asf-ev.de )
Lesung
Der Theologe Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: „Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“ Ein mutiges Wort während der Nazi-Zeit. Nur wer sich für die Verfolgten einsetzt, darf auch Gottesdienst feiern. Solche prophetischen Worte kennen wir vor allem aus der Bibel.
Zum Beispiel vom Propheten Amos. Der lebte etwa 750 Jahre vor Christi Geburt. Ihm war Unrecht ein Gräuel. Und Gott sandte ihn immer wieder, klare Worte zu sagen. Wenn wir uns nicht für Gerechtigkeit einsetzen, dann brauchen wir auch nicht Gottesdienst zu feiern, lässt Gott Amos sprechen.
Wir hören Worte aus dem 5. Kapitel des Amosbuches:
Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören! Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
Lied NdB 618, 1-3 Der Friede, den Gott gibt
Lesung
Glaubensbekenntnis
Predigt
Lied: 425, 1-3
Abkündigungen
Lied: 1) „Ich hatt' einen Kameraden, einen bessren findst du nit. Die Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite im gleichen Schritt und Tritt.“
2) Jeden Tag hör’n wir von Kriegen und von vieler Menschen Tod. Wir seh’n’s und könn’s nicht fassen, dass die Menschen es nicht lassen und bringen große Not.
3) Glaubt nicht, dass solch ein Sterben der Wille Gottes sei! Denn sein Sohn starb für die Menschen, für ihr Heil da will er kämpfen, für Liebe tritt er ein.
4) Wir folgen Jesu Botschaft, dass alle selig sind, die hier den Frieden schaffen, denn wer vertraut den Waffen, wird für die Liebe blind.
5) Ich hab einen Kameraden, sein Tod soll Mahnung sein. Umsonst war nicht sein Sterben, er setzt uns als die Erben zu Friedensstiftern ein.
Text: V. 2 und (3): Jürgen Grote (3) – 5: P.O. Gutmann

Fürbittengebet

»Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.« Danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender Gott! Wir beten für alle Menschen, denen Menschenrechte vorenthalten werden, besonders an die Kinder, die in Armut aufwachsen und keine Aussicht auf einen Schulbesuch und eine Berufsausbildung haben: durchbrich die Teufelskreise der Armut durch deine Hilfe und die Hilfe von Menschen, die sich für die Kinder einsetzen.

Wir beten für alle, die ihre Heimat verlassen mussten, um aus Krieg oder Bürgerkrieg zu fliehen, an die, die das nackte Leben retten konnten an die, die Folter und Unterdrückung erlitten haben und an die, die in Rechtlosigkeit leben: Gott, lass sie neue Lebensmöglichkeiten entdecken mit deiner Hilfe und mit der Hilfe von Menschen, die sie verstehen. »Deine Hilfe ist denen nahe, die dich fürchten, damit Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen«.
Auch danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender Gott und wir wollen dafür arbeiten.

Wir beten für die, die täglich mit Gewalt leben müssen, die gedemütigt werden und ständig den Tod vor Augen haben, die von Angst oder verzweifelter Sehnsucht umgetrieben werden: Gott, mache ihnen neues Leben möglich durch deine Hilfe und die Hilfe von Menschen, die mit ihnen solidarisch sind.

Herr, wir beten für die, die mit dem Tod im Geschäft sind, die Angst verbreiten und Schmerzen zufügen und selber eiskalt geworden sind: Gott, du lebendiger, Leben schaffender Gott, bringe diese Leute zurecht, tu, was keiner sich vorstellen kann, mache sie wieder zu Menschen, die das Leben achten. »Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens«, darum bitten wir dich, lebendiger, mitgehender Gott.

Wir erinnern uns an das Leben, das Jesus uns vorgelebt hat und beten mit den Worten, die er uns gelehrt hat:
(aus Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade – www.asf-ev.de )

Vaterunser
Segen
421
 

Für eine Rückmeldung wäre ich dankbar.

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Die Predigt wurde gehalten in
Groß Elbe und  Gustedt und
Klein Elbe
  Sonntag
14.11.2004
Liturgischer
Ablauf
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