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25 Jahre Basar

Mitte der 70er Jahre wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt, was Pastor Götz veranlasste, mich gleich mit Aufgaben der Frauenhilfe zu betrauen. Als Mitglied des Propstei-Diakonie-Ausschusses Goslar wurde ich mit der Organisation "Brot für die Welt" vertraut gemacht. Hier sah ich eine Aufgabe für unsere Frauenhilfe mitzuwirken, etwas Sinnvolles für Menschen zu tun, die Hilfe bedurften. Was mir besonders zusagte, war dass sämtliche Gelder, ohne Abzug von Verwaltungskosten in die Unterstützung der Hilfsprojekte fließen. Mit der Aktion "Brot für die Welt" haben wir schon 1976 begonnen. Es war ein zaghafter Anfang. Wir erarbeiteten Waren für 336,-- DM, stellten sie damals nach dem Gottesdienst aus. Danach kam alles nach Goslar, wo die Propstei-Diakonie beim Weihnachtsmarkt einen Stand hatte. 1977 war es schon das Doppelte und steigerte sich im Laufe der Jahre auf 5.000 bis 6.000 DM Reinerlös pro Jahr. Da wir viele Geldspenden durch die Damen unserer Frauenhilfe erhielten, konnten wir die Unkosten gering halten. Ab 1979 verkauften wir dann die Waren in Groß Elbe im Gemeinderaum. Es war wohl recht eng, denn wir hatten nur einen Raum. Nun waren an der Herstellung der Waren auch Helfer aus Gustedt, Klein Elbe und Groß Elbe beteiligt.
In der Groß Elber Schule durften wir ab 1980 die Aula für den Gottesdienst, den Flur für die Verkaufstische und 1 bis 2 Klassenräume zum Kaffeetrinken benutzen. Das war für uns und die Aktion "Brot für die Welt" sehr segensreich. Der Basar wurde sehr gut besucht - auch von Interessenten aus anderen Gemeinden.
Ich bin dankbar, dass nach dem Ende des Frauenhilfskreises und meinem Ausscheiden tüchtige Nachfolger gefunden wurden und der Basarkreis Elbe - wenn auch in etwas anderer Form, so aber auf 25 Jahre (bzw. 29 Jahre) zurückblicken kann.
Renate Etzold

Vor 28 Jahren 1976 fanden sich einige Frauen aus der Frauenhilfe zusammen, um für einen Basar zu arbeiten, der zugunsten "Brot für die Welt" einige Sachwerte herstellte.
Unter der Leitung von Frau Etzold - die durch Herrn Diakon Retzer den Hinweis bekam, doch für den Goslarer Weihnachtsmarkt Gestricktes und Gebasteltes beizusteuern.
Das Treffen im Herbst für den Basar fand wöchentlich statt. Mit viel Freude und Elan gingen viele Frauen auch aus Klein Elbe und Gustedt ans Werken. Es war ein fröhlicher Kreis, der allen viel Spaß bereitete. So entstanden schöne Gebrauchswerte, die am 1. Advent ausgestellt wurden, um den Gottesdienstbesuchern Gelegenheit zu geben, das Geschaffene zu besichtigen. Danach wurden diese Sachen nach Goslar gebracht, um dann am Stand der Diakonie verkauft zu werden. Aus dem Erlös wurden Projekte für die dritte Welt unterstützt (Brunnen, Wasserpumpen usw.), also Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.
Von 1976 bis 1977 wurde für den Basar in Goslar gearbeitetAb 1978 übernahmen wir in Groß Elbe den Verkauf selbst mit Kaffeetafel und einem ersten Erlös von 1273,-- DM. Doch der Platz im Kirchengemeinderaum wurde sehr knapp, so dass wir ausweichen mussten. 1981 stellte uns die Samtgemeinde Schulräume zur Verfügung, dadurch hatten wir großzügige AusstellungsmöglichkeitenWas nicht verkauft wurde, kam zum Weihnachtsmarkt Goslar.
1990 kam ein Betrag von 6.600,-- DM zusammen. Dies war der letzte Basar unter der Leitung von Frau Etzold. Danach übernahm Frau Heidmann die Leitung bis heute.
Irene Krüger


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