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  BESUCH UND GESPRÄCHE

Die Monate Mai bis Juli waren für den Pfarrer und die Kirchenvorstände von der Visitation geprägt. Zuerst musste ein Bericht über die Kirchengemeinden erstellt werden. 35 Seiten Information aus dem Pfarrverband sind daraus geworden.
Die ersten Besuche galten dem Bunten Kindermorgen und dem Konfirmandenunterricht K 4/8, einem Konfirmandenmodell, das es in der Landeskirche kaum gibt. Sowohl für den Kindergottesdienst als auch für diese Konfirmandenarbeit gab es viel Lob. Die Visitatoren spürten, dass die Kinder sich wohlfühlen und ernst genommen werden.
Im Kindergarten erlebten die Mitglieder des Propsteivorstandes eine rege Kinderschar, die zeigte, welche Möglichkeiten der Entwicklung im Kindergarten geboten werden. Der Propsteivorstand hob im Nachgespräch das große Engagement aller Mitarbeitenden und die besondere Stellung der Kindergartenarbeit in der Kirchengemeinde hervor. Die Kirchengemeinde und der Ort Gustedt kann sich glücklich schätzen, eine solch hervorragende Einrichtung zu haben.
Der Seniorenkreis Klein Elbe freute sich auch über den Besuch von drei Personen aus dem Propsteivorstand. Es war ein guter Einblick in die Seniorenarbeit im Pfarrverband.
Auch der Basarkreis stellte seine Arbeit vor und bedankte sich an diesem Abend auch bei vielen Mitarbeitenden für die große Hilfe für den Basar und damit für diejenigen, die davon profitieren.
In einigen Gottesdiensten saßen Zuhörer aus dem Propsteivorstand, der natürlich auch bei der Gemeindeversammlung in Groß Elbe mit dabei war. Hier hatte Herr Liersch die Gelegenheit wahrgenommen, um deutlich zu machen, wie wichtig kirchliche Arbeit in den Dörfern ist und wie gut es ist, dass sie in Gustedt, Groß Elbe und Klein Elbe auch von vielen mitgetragen wird. Dass letztlich doch nicht so viele zur Gemeindeversammlung gekommen sind, werten wir als Zeichen dafür, dass die Arbeit der Kirchengemeinden angenommen wird.
In den Kirchenvorständen wurde sehr intensiv über die gesamte Arbeit der Kirchengemeinden gesprochen, es wurden auch kritische Punkte bedacht und Hinweise für die weitere Arbeit gegeben. Die Kirchenvorstände hatten auch Gelegenheit, in Abwesenheit des Pfarrers über seine Arbeit zu sprechen.
Die Visitation war Anlass, über die gemeinsame Arbeit zu sprechen. Welche Früchte dieses Nachdenken trägt, wird man sicher erst später feststellen.
Der Propst wird einen eigenen Bericht schreiben, der dann vom Landesbischof gelesen und seinerseits kommentiert wird. Dies wird jedoch gewiss einige Zeit dauern. Wir werden dann wieder davon berichten.
Jürgen Grote

Foto: Propst Liersch auf dem Hirsch.

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