| Gemeindebrief |
Nr. 88 |
Neuer Landesbischof
Weber versprach, in den Gemeinden der Landeskirche präsent zu sein. Er stehe für eine offene Kirche, die Menschen nachgeht. Dem "selbstzerstörerischen Klagen" wolle er entgegentreten und dazu helfen, dass die Kirche Zutrauen zu ihren Überzeugungen hat. Leitung verstehe er theologisch als Deutung der Lehre und Wahrnehmung der Situation, in der Menschen leben. Dr. Friedrich Weber war seit 1991 als Propst für Süd-Nassau Mitglied im Leitenden Geistlichen Amt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). In seiner Propstei leben 390000 Gemeindeglieder in 240 Kirchengemeinden und neun Dekanaten. Seit 1992 hatte er außerdem den Vorsitz der Konvente der Evangelischen Akademie Arnoldshain bei Frankfurt am Main inne. Von 1972 bis 1984 wirkte er als Vikar und Pastor im Nordseeort Greetsiel, von 1984 bis 1991 war er Pfarrer und Dekan in Oppenheim am Rhein. Sein Studium der Evangelischen Theologie, Geschichte und Pädagogik absolvierte er in Wuppertal, Göttingen und Oldenburg. 1997 promovierte er an der Universität Frankfurt im Fach Kirchengeschichte. Seine Schulzeit verbrachte Weber in Wetzlar, Herborn und Gießen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.
Michael Strauß
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