| Gemeindebrief |
Nr. 85 |
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"Mein Altar in Groß Elbe" Es geht weiter in der St. Martinskirche mit der Restaurierung des Altars. Dank der Spenden vieler von Ihnen und einem Zuschuss der Landeskirche können wir nun einen großen Teil des Altars weiter restaurieren. Kurz nach der Konfirmation ist die Figur des Paulus und sind auch einige "Schleierteile" (die Blüten) entfernt worden. Sie sollen als nächstes dran kommen. Dabei darf ich daran erinnern, dass es immer noch möglich ist, einzelne dieser Blüten mit einem Betrag von 300 DM zu "Ihrer Blüte" am Altar zu machen. Der nächste größere sichtbare Schritt der Restauerierung wird sein, dass die so genannte "Architektur", also der im Augenblick marmorierte Hintergrund verändert wird. Die Farbe wird zunächst gefestigt und dann in einem hellen Farbton – ähnlich der Empore – übergestrichen. Auf diese Art und Weise kann man ein einheitliches Bild herstellen und Kosten sparen, denn ein Abtragen der Farbschichten, bei dem man nicht genau sagen kann, welche Farbschicht die Ursprüngliche ist, wäre im Augenblick zu teuer. So übermalt man das Vorhandene und lässt späteren Generationen die Möglichkeit offen, hier noch einmal tätig zu werden. Wir nehmen diesen Vorschlag der Denkmalsbehörde gerne auf und werden so verfahren. Sie werden also demnächst größere Veränderungen wahrnehmen. Immer wieder werden wir auf den Unterschied der zuletzt restaurierten Markusfigur zu den anderen Figuren angesprochen. Dafür mag es unterschiedliche Gründe geben. Es wird jedoch so sein, dass wir am Ende der Restaurierungsarbeiten, wenn alles andere fertig ist, diese Figuren noch einmal anschauen und dem Gesamtbild angleichen. Das Mindeste ist ein glänzender Überzug, der die Figuren auch schützen würde. Lassen wir uns einfach erst einmal überraschen, was der nächste Restaurationsschritt für Veränderungen bringt. Jürgen Grote
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