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Karwoche

Am 28. Februar war Aschermittwoch und damit begann auch wieder die Passionszeit. Für die Christenheit die Vorbereitungszeit auf Karfreitag und Ostern, Zeit des Nachdenkens über das Leiden und Sterben Jesu Christi und dessen Bedeutung für uns heute.
Die Karwoche vom Palmsonntag bis zum Osterfest stellt dabei eine besondere Woche dar. Die Bezeichnung dieser Woche stammt wohl aus dem Althochdeutschen. "Kara" bedeutet Klage oder Trauer. Es ist also die Woche, in der die Trauer über das Leid in der Welt seinen Platz hat.
Es beginnt mit dem Palmsonntag, der so heißt, weil Jesus mit Palmenzweigen in Jerusalem begrüßt wurde, bevor er nach dem Verrat des Judas gefangen genommen wurde.
Zum traditionellen Passahfest ist Jesus gekommen. Das Passahmahl nahm er am Tag vor seinem Tod mit den Jüngern ein. Wir erinnern uns daran am Gründonnerstag in Klein Elbe, wenn wir am 12. 4. um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus ein Feierabendmahl miteinander feiern. Jeder, der kommen will, wird gebeten eine Kleinigkeit zu essen mitzubringen. Brot und Getränke werden wir bereithalten. Am Karfreitag werden wir wieder die Passionsgeschichte hören und uns auf den Leidensweg Jesu sehr intensiv einlassen.
Der Ostersamstag ist der stille Samstag ohne Glockengeläut.
Die Osternacht feiern wir als Auferstehungsgottesdienst, an dem uns Gottes Macht über den Tod lebendig vor Augen gestellt wird. Der Sieg des Lebens, der in der Natur sichtbar wird, soll auch uns zugesagt werden. Beginn ist um 5.45 Uhr in der dunklen St.-Nikolaus-Kirche Klein Elbe. Anschließend wollen wir bei einem Frühstück zusammensitzen.
Seien Sie bei allem herzlich willkommen.

Jürgen Grote

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