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"Neue" Gottesdienstordnung
Der Ablauf eines Gottesdienstes wird immer wieder von fachlich versierten
Theologen bedacht. Seit etwa eineinhalb Jahren gibt es auch ein neues
Gottesdienstbuch, in dem versucht wird, die Gestaltung des Gottesdienstes
unter Beibehaltung vieler traditioneller Elemente dem heutigen Leben und
der heutigen Sprache anzupassen. Der Gottesdienst soll ein lebendiges
Geschehen sein, in dem die Gemeindeglieder aktiv beteiligt sein sollen.
Wir haben im Pfarrverband über den Gottesdienst gesprochen und auch einige
Änderungen vorgenommen. Auf einem Gottesdienstzettel werden Sie diese
Änderungen finden und können Sie dann auch im Vollzug nacherleben.
Viel ist nicht geändert worden. Einiges soll hier benannt werden
Der gottesdienstliche Gruß "Der Herr sei mit Euch!" steht nun am Anfang
des Gottesdienstes. Und die Gemeinde antwortet mit dem Wunsch für den
Liturgen: "und er sei mit dir." Gott möge also nicht nur mit dem Geist des
Liturgen sein, sondern mit ihm oder ihr als ganzen Menschen.
Sodann steht am Anfang auch immer ein Psalmgebet. Wir wollen so das
Gebetbuch des Volkes Gottes lebendiger machen.
Am Schluss des Gottesdienstes wird es nach dem Friedensgruß des Pfarrers:
"Gehet hin im Frieden des Herrn!" aus dem Mund der Gemeinde heißen: "Gott
sei Lob und Dank." Dieses Bekenntnis der Gemeinde wird beantwortet mit dem
Segen.
Beim Abendmahl wollen wir nun Verse aus dem Lied "Großer Gott wir loben
dich" singen, um so den Lobpreis Gottes voll erklingen zu lassen.
Und es wird einen neuen Einschub nach den Einsetzungworten geben.
Dies alles sind nur Andeutungen. Kommen Sie, feiern Sie mit und Sie werden
merken, das Wesen des Gottesdienstes ist geblieben.
Jürgen Grote
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