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Voneinander lernen – miteinander beten – gemeinsam handeln

Dieses ist das Motto des Weltgebetstages für 2001.

Samoa – heißt das Land, aus dem wir erzählen.Zwischen Australien, Neuseeland und Südamerika liegt es im Südpazifik. Von 17 Inseln sind 9 bewohnt. Vor 1997 gab es zwei Inselstaaten: Amerikanisch Samoa und Westsamoa.

Jetzt heißt es nur noch Samoa. Besiedelt seit 3000 Jahren, im 18. u. 19. Jahrhundert von den Europäern entdeckt und missioniert. Die Inseln waren von 1900 bis 1914 deutsche Kolonie. 1962 Unabhängigkeit als erster Südseestaat. Zwei schwere Hurrikane 1990 und 1991 richteten so schwere Verwüstungen an, daß die Folgen heute noch spürbar sind.

In Samoa leben ca. 170 000 Menschen, zumeist in noch traditionellen Dörfern entlang der Küste. Diese Regionen sind fruchtbar und werden für die Landwirtschaft genutzt. Im Innern bedeckt dichter Regenwald die Inseln. Viele der Frauen, die arbeiten wollen, mußten nach Neuseeland, USA und Australien auswandern. Zu den wichtigsten Merkmalen der samoanischen Lebensart gehören die große Bedeutung des Christentums, die hohe Wertschätzung des Miteinander – Teilens.

In Samoa wird z. B. der Titel "matai" (= gewähltes Oberhaupt einer Großfamilie) vergeben. Dieser matai verwaltet treuhänderisch Land und ist verantwortlich für das Wohl der Großfamilie.

Frauen haben in Samoa unterschiedliche Pflichten, je nach Status und Familienstand. Die meisten Frauen sind in Frauenkomitees zusammengeschlossen, die in den Dörfern für Sauberkeit und Krankenstationen zuständig sind.

Staatsmotto auf Samoa ist: "Samoa ist auf Gott gegründet."

Dieses drückt sich im täglichen Abendgebet genauso aus wie im hohen Ansehen der Pfarrer und Priester.

Karin Mennecke

Freitag, 2. März 19 Uhr
St. Nikolauskirche
Klein Elbe
Gottesdienst am
Weltgebetstag

 

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