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Osterleuchter Gustedt

Der Osterleuchter wurde aus Holz erarbeitet und mit Kreide bemalt, die zuvor mit Knochenleim gebunden wurde. An der höchsten Stelle ist ein Bergkristall befestigt. Die Materialien entspringen also alle der Erde. Holz (Zirbelkiefer) und Kristall kommen ursprünglich aus dem Ahrntal/Südtirol.

Bei der Gestaltung des Leuchters hatte ich den Kirchenraum vor Augen. Da sich dort bereits einige Kunstwerke befinden, wollte ich, dass der Leuchter weder zu viel Raum einnimmt, noch dass er zu dominant wirkt.

Die weiße Farbe ist die Farbe der Kreide. Weiß – weist auf Ostern hin und bedeutet gleichzeitig, dass nicht von dem zentralen Inhalt abgelenkt wird: LICHT.

Der Osterleuchter ist offen für Assoziationen und Interpretationen – ein Meditationsleuchter.

Ich sehe den Kristall als Spiegelung des Lichtes – in ihm bricht sich das Licht vielfach. Die Öffnung des Holzes aus der das Licht hervortritt assoziiere ich mit dem offenen Grab. In der Kreuzähnlichkeit des Aufbaus verbinden sich für mich Tod und ewiges Leben zu einer Gesamtaussage:

Jesus Christus – ist für uns gestorben und bringt Licht und Hoffnung für das Leben. Jesus sagt von sich: Ich bin das Licht der Welt. Indem er das Grab aufbricht, den Tod überwindet, wird er zum Licht der Welt.

Gesa Liersch

 

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