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Goldene Konfirmation in Gustedt

Einer freundlichen Einladung der Gemeinde folgend trafen sich am 1. September die Konfirmanden der Jahrgänge 1946 bis 1950 zum Teil mit ihren Partnern, um diesen Tag der Erinnerung zu feiern.
Dieser fünfjährige Rhythmus ist wohl in der Größe des Dorfes Gustedt begründet, wirkt sich aber sicher Positiv aus, indem so Ermüdungserscheinungen verhindert werden.
Etwas ungewöhnlich vielleicht, aber wie ich fand, durchaus positiv, begann das Fest mit einem guten und reichlichen Mittagessen, das noch verschönt wurde durch einige Darbietungen des Männergesangvereins. Herr Pastor Grote hatte bei der Begrüßung die Anregung gegeben, jeder solle einige Worte zu sich und seinem Woher,  Wohin sagen. Das geschah nun mit mehr oder weniger knapp gefaßten Worten, und es war sehr interessant, von den unterschiedlichen Lebenssituationen und den zum Teil doch recht weit entfernten Wohnorten zu hören. Eine Teilnehmerin war gar aus Chicago angereist! Ein repräsentativer Querschnitt? Anschließend gingen wir, schon etwas entspannt, durch das wohltuend und verkehrsarme Dorf zum Festgottesdienst in die gut besuchte Kirche.
Herr Pastor Grote und der gemischte Chor gestalteten für uns eine sehr schöne, feierliche Zeremonie. Im gleichen Gottesdienst die Vorkonfirmanden in die Gemeinde einzuführen, empfand ich als sinnvoll und positiv. Alt und Neu Konfirmanden wurden reich beschenkt mit Urkunden und Kerzen bzw. Bibeln.
Den offiziellen Abschluß bildete das gemeinsame Kaffeetrinken im Gemeindesaal – unserem ehemaligen Klassenzimmer. Das war nun geradezu rührend, mit welcher Liebe die Kaffeetafel geschmückt war, und wie wir von den jungen Kirchenvorstandsmitgliedern mit Kaffee, Tee und köstlichen, hausgemachten Kuchen und Torten verwöhnt und umsorgt wurden!
Für uns war es ein ganz besonderer Tag des Erinnerns Anlaß, allen an Vorbereitung und Durchführung Beteiligten unseren herzlichsten Dank auszusprechen!

Dorothea Weide

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