| Gemeindebrief |
Nr. 83 |
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Goldene Konfirmation in Groß Elbe Zuerst das klärende Telefongespräch. Dann die offizielle Einladung. Sollen wir, sollen wir nicht? Nach Diskussion mit meinen Schwestern Moni und Reni, die als Jahrgang 1949 auch zu dieser Gruppe gehören: In Memoriam Groß Elbe: Wir müssen! Gesagt, getan. Anfahrt am 24. September 2000 von Dortmund und Hamburg via Hannover an einem wunderschönen Herbsttag nach Groß Elbe. Zu Beginn ein kurzer Besuch auf dem Friedhof mit einem Gedenken am Grab unserer Eltern. Dann aber zur Gaststätte "Bürgerschänke", die bei uns noch "Greve" hieß. Viele Autos vor der Tür, noch mehr Menschen im Saal. Eine Menge Gesichter, viele unbekannte, wenige sofort bekannt. Dann aber nach der bejahenden Antwort auf die Frage "Du bist doch...?" das erlösende Aufatmen. Man wurde wieder vertrauter. Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, war es eine gute Vorgabe von Herrn Pfarrer Grote, die einzelnen Altkonfirmanden mit der Bitte aufzurufen, etwas über den Verbleib und die Person nach mehr als 50 Jahren zu sagen. Die vielen leisen Oh’s und Ah’s bezeugten die Freude über das Wiedererkennen vieler Gesichter und der Menschen, die dahinter stecken. Wie habt ihr Euch verändert!!! Nach einem reichhaltigen schmackhaften Mittagessen und einem Gläschen dazu dann zu Fuß in Richtung Martinskirche, bei uns war es noch ganz einfach die Dorfkirche. Bei dem kleinen Marsch dann immer wieder die Frage: Wer wohnt eigentlich hier? So mancher bekannte Name kam hoch, so mancher blieb im Dunkeln. Wir sind eben schon lange weg aus Groß Elbe. Dann die wiederholten Versuche zu einem offiziellen Gruppenfoto zu kommen. Endlich hat es geklappt. Darauf der Einzug in die Kirche, die sich sehr verändert hat. Ihr ist die Renovierung gut bekommen. Herr Heidmann vom Kirchenvorstand erinnert an die schlimme Nachkriegszeit mit ihren Belastungen, an alle Menschen der Gemeinde, ob Einheimische oder Dazugekommene. Pfarrer Grote schlägt sehr eindringlich den Bogen von der Erst- zur Goldenen Konfirmation. Der Segen, die Überreichung einer Urkunde und das anschließende Abendmahl ließen diese festliche Stunde mit einer spürbaren Anspannung der Menschen ausklingen. Das gemütliche Beisammensein im Martinshaus mit viel Kaffee und Kuchen und vielen fleißigen Helfern löst die Zungen. Alte Begebenheiten werden ausgepackt und mit viel Gelächter quittiert. Eine Stimmung wie in einer großen Familie. Auf der Fahrt nach Hause haben wir noch gerne diesen sicherlich einmaligen Tag mit seinen großen und kleinen Höhepunkten Revue passieren lassen. Es war gut, daß diese Veranstaltung geboren wurde und es war gut daran teilzunehmen. Hoffentlich behalten Kirchenvorstand und Pfarramt diese Tradition bei. Felix Weddige
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