| Gemeindebrief |
Nr. 83 |
|
Licht aus der Höhe Nun beginnt wieder die Adventszeit, die Zeit der Kerzen. Das kleine Licht der Kerzen rührt uns an, vertreibt die Dunkelheit. Anders als die Halogenbeleuchtung, die die Welt in ein gleißendes, oft kaltes Licht versetzt. Das Licht der Kerzen dient als Symbol dessen, was wir zu Weihnachten feiern. Da wird ein Kind geboren, ein kleines, wehrloses Kind in ärmsten Verhältnissen. Und dieses Kind wird zu einer Hoffnung, die schon seit 2000 Jahren Menschen anspricht. Kerzen bringen wenig Licht, sie leuchten nicht die ganze Umgebung aus, sie lassen nicht alles sehen. So wie Jesus nicht die ganze Welt verändert hat. Sie ist weiter voller Fragen, voller Angst und Not und auch voller Gewalt, bis hin in die Geburtsstadt dieses Kindes. Und dennoch gilt, was der Monatsspruch des Monats Dezember sagt: Durch die innige Barmherzigkeit unseres Gottes, wird uns das Licht aus der Höhe besuchen, damit es denen erscheint, die in Finsternis und dem Schatten des Todes sitzen, und unsere Füße auf den Weg des Friedens lenkt. Lukas 1, 78+79 Das Kind im Stall hat einen Auftrag und ein Ziel. Gott will nicht, dass Menschen in den Finsternissen des Lebens, in den Bedrängnissen des Todes verharren. Auch will er nicht, dass Menschen einander bekämpfen und das Leben zunichte machen. Frieden, Licht im Dunkel, Hoffnung auch noch im Tod, das war Auftrag des Kindes. Viele Menschen konnten diesen Auftrag für sich annehmen, konnten aus diesem Licht etwas Hilfreiches für ihr Leben schöpfen. Auch wenn ihr Leben sich dadurch nicht grundlegend verändert hat, die Welt nicht besser wurde, aber da ist eben ein Licht, das darauf verweist, dass sich an so mancher Stelle dieser Welt etwas verändert hat. Nicht viel, aber doch so wie eine Kerze im Dunkel die Situation verändert. Ein gesegnetes Weihnachtsfest, voller Licht des Sohnes Gottes wünscht Ihnen Ihr Jürgen Grote
|
|
|||||
|
© für alle Seiten und Inhalte liegen bei Jürgen Grote |