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Rückblicke auf Gottesdienste
zu
Ostern 2000
Ostermorgen in Gustedt
Nachdem ich mich im letzten Jahr nach anfänglicher Skepsis doch noch
dazu aufgerafft hatte, zu so früher Stunde in den Gottesdienst am
Ostermorgen nach Groß Elbe zu gehen, war ich hinterher rundherum
begeistert. Nun wartete ich gespannt darauf, wie diese Variante eines Ostergottesdienstes
in diesem Jahr in Gustedt aufgenommen werden würde, angemeldet hatten
sich im Vorfeld nur wenige.
Gegen 5.30 Uhr kamen die Gemeindemitglieder, teils doch noch mit ganz
schön verschlafenem Gesichtsausdruck in die anfangs völlig unbeleuchtete
Kirche. Jeder erhielt eine Kerze und setzte sich leise auf einen Platz.
Ich war doch sehr überrascht, wie viele sich an einem so frühen
Ostermorgen auf den Weg zu diesem besonderen Gottesdienst gemacht hatten,
man zählte 40 Besucher. Ohne Geläut und Orgelmusik betraten dann
Pastor Grote mit der brennenden Osterkerze und drei Kirchenvorsteherinnen
den Kirchenraum, Abwechselnd wurden von ihnen Fragen zur Osternacht gestellt
und Antworten darauf gegeben. Nach dem Entzünden aller Kerzen der
Gottesdienstbesucher und der Feier des Abendmahls stellte Pastor Grote
noch den schönen neuen
Osterkerzenständer vor. Er hat die Form
eines Kreuzes und wurde von Gesa Liersch im Auftrag eines Spenders angefertigt.
Familie Liersch war zu diesem Anlass extra aus Braunschweig nach Gustedt
gekommen. Nach dem doch sehr beeindruckenden Gottesdienst gingen alle zum
anschließenden Osterfrühstück in den schön geschmückten
Kirchengemeinderaum.
Brigitte Brandt
Familiengottesdienst am Ostermontag
Einen schönen Familien-Gottesdienst durften wir am Ostermontag in
der Christuskirche Gustedt feiern.
Schon am Eingang wurden die Kinder neugierig gemacht. Jedes Kind bekam
zwei Tücher und die Erwachsenen eine aus Tonpapier ausgeschnittene
Träne.
Der Altarraum der Kirche war mit einem schwarzen Tuch verängt,
vor dem ein helles Holzkreuz hing.
Zuerst durften die Kinder ihre Sorgen und Ängste in eines der
Tücher sprechen und dann einen dicken Knoten darauf machen.
Die Erwachsenen schrieben traurige Ereignisse auf die Tränen,
die dann zusammen mit den Tüchern in das Altarbild eingehängt
wurden.
Mit dem anderen Tuch haben sich die Kinder die Hände zusammenbinden
lassen, um ein Gefühl zu bekommen, wie es Jesus am Kreuz gegangen
sein muß.
Auch wurde uns erzählt von den Leiden, die Jesus hat durchmachen
müssen.
Zwischendurch sangen wir fröhliche Lieder die Mut machen sollen.
Drei Frauen spielten dann den Weg zum Grab Jesu. Der dunkle Vorhang
wurde zur Seite gezogen, so dass das Licht von Ostern die Zeichen des Leidens
durchstrahlte.
Als Zeichen der Auferstehung durften die Kinder gebastelte Blumen in
das Altarbild stecken. So entstand ein fröhliches Osterbild, das trotz
der Leidenssymbole alle zuversichtlich stimmte.
Am Ausgang gab es für alle Erwachsenen eine Blume und für
die Kinder eine kleine Osterüberraschung.
Das Kinder-Gottesdienst-Team hat sich sehr viel Mühe gegeben und
die Kinder am ganzen Gottesdienst aktiv mitwirken lassen.
So konnte auch den Kindern die Auferstehung Jesu deutlich gemacht werden.
Wir hoffen für das Team, dass sich nächstes Jahr mehr
Familien angesprochen fühlen, am Familiengottesdienst teilzunehmen.
Petra Lampe und Christiane Heilmann
Wer mehr von diesem Gottesdienst erfahren will siehe:
www.kinderkirche.de/themen/ostern.htm
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