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Pfingsten
Berührung
von Himmel und Erde
Ein neueres Lied
hat folgenden Text:
1) Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen,
und neu beginnen, ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde, dass
Frieden werde unter uns.
2) Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken, und neu beginnen,
ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde, ....
3) Wo Menschen sich verbünden, den Haß überwinden,
und neu beginnen, ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde, ....
Pfingsten: Gottes Geist ergreift den Menschen, so erzählt die
Bibel im 2. Kapitel der Apostelgeschichte. Dieser Geist, so sagt der Glaube
begleitet die Christen.
Eine Kirche ohne Geist ist wie ein Fußball ohne Luft - nur eine
äußere Hülle. Doch wo Menschen sich
vergessen, die Wege verlassen, sich verschenken, die Liebe bedenken, wo
Menschen sich verbünden, den Haß überwinden, und neu beginnen,
ganz neu, da berühren sich Himmel und Erde.
Und da geschieht Wirkung des Geistes Gottes. Wir mögen Gottes
Geist nicht festmachen können, nicht erzeugen können, aber er
ist eben wie der Wind, nicht sichtbar und doch spürbar. Wir können
erkennen, was er bewegt, wo er hineinbläst, wo Menschen angesprochen
sind vom Geist Gottes.
Mitten im menschlichen Alltag, der ein neues Gesicht bekommt, der sich
verändert, da wirkt Gottes Geist. Wir müssen da nicht nach Außergewöhnlichem
suchen, sondern eigentlich nur nach dem, was Gott selber in Christus vorgelebt
hat. Wo das geschieht, da geschieht Pfingsten als Berührung von Himmel
und Erde.
Fröhliche Pfingsten wünscht Ihnen Ihr Jürgen Grote
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